Nachlese zum Genealogentag in Bregenz

Unter dem Motto „Am See forschen – den See erleben“ fand der diesjährige Deutsche Genealogentag vom 30. September bis 2. Oktober im österreichischen Bregenz am schönen Bodensee statt.

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Nach Graz 1993 und Wien 2006 war der Deutsche Genealogentag nun zum dritten Mal in Österreich zu Gast. Die Veranstaltung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände e. V. (DAGV) wurde ausgerichtet von der Interessengemeinschaft Ahnenforscher Ländle (IGAL). Die Werkstattbühne im Festspielhaus war ein idealer Ort, in der alle Aussteller gemeinsam untergebracht werden konnten. Eine besonders gute Idee war das „Genealogen-Café“ in der Hallenmitte für die wohlverdiente Pause zwischendurch und zur Stärkung während der langen Ausstellungstage.

Die Gruppe der insgesamt 32 Aussteller verzeichnete neben genealogischen Vereinen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Liechtenstein auch kommerzielle genealogische Software- und Datenbankanbieter, Fachbuchverlage, Berufsgenealogen und genealogische Dienstleister, sowie ein Heraldik-Atelier. Ein reichhaltiges und bunt gemischtes Angebot an Fachvorträgen im Seestudio und im Seefoyer des Festspielhauses wurde von vielen Interessierten besucht. Das Rahmenprogramm bot neben einer Stadtführung durch Bregenz auch Exkursionen ins Kloster Mehrerau, ins Museum Vorarlberg und in das Landesarchiv. Der ORF lud zudem am Samstag alle Kulturinteressierte zur „Langen Nacht der Museen“ ein.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Genealogentages fanden sich einige Besucher ein, die sich an den vielen Ständen informierten. Nach dem Grußwort von Georg Watzenegger, dem Obmann der IGAL, hielt Landesrätin Frau Dr. Bernadette Mennel die Eröffnungsrede, gefolgt von einer kurzen Ansprache des Stadtrates Mag. Michael Rauth als Vertreter des Bregenzer Bürgermeisters Dipl.-Ing. Markus Linhart, sowie Dirk Weissleder von der DAGV.

Ein besonderes „Schmankerl“ war am Freitag abend die zweieinhalbstündige Dinner-Schifffahrt mit der MS Voralberg auf dem Bodensee bei herrlich warmem Spätsommerwetter. Ein besonderes Erlebnis war die Einfahrt in den kleinen malerisch beleuchteten Hafen von Lindau.

Der Informations- und Büchertisch des AKdFF wurde von Monika Ferrier, die eigens dafür schon einen Monat vor der anstehenden  Mitgliederversammlung des AKdFF aus Kanada angereist war, sowie Anita Villnow mit Unterstützung ihres Mannes Torsten betreut. Die Ausstellungstage am Samstag und Sonntag war für alle Besucher frei. Ganz besonders gefreut hat es uns, dass unser Stand auch von ein paar Mitgliedern aus Deutschland und Österreich besucht wurde. Das Interesse an donauschwäbischer Familiengeschichtsforschung war überraschend groß. Wir konnten viele Fragen beantworten und unser umfangreiches Bücherangebot wurde sehr gerne angenommen.

Bei der Abschlußveranstaltung am Sonntag Nachmittag wurde der silberne “Genealogenstab” in einer traditionellen Zeremonie an den nächsten Ausrichter weitergereicht. Innerhalb des Vereins IGAL und des Bayerischen Landesvereins e. V. (BLV) wurden verdiente Mitglieder geehrt. Wer noch Zeit hatte, konnte am Montag den Genealogentag mit einer kulturellen Veranstaltung ausklingen lassen.

Für die Vorbereitung und Durchführung des 68. Deutschen Genealogentages sei der tatkräftigen Mannschaft der IGAL ganz herzlich gedankt! Diese Veranstaltung werden wir in guter Erinnerung behalten.

Auf der Webseite von Computergenealogie finden Sie Links zu Videos der Eröffnungs- und der Abschlussveranstaltung, sowie zu einer weiteren Fotoserie.

Wir freuen uns auf den nächsten Genealogentag in DRESDEN! Merken Sie sich schon den Termin dafür vor: 22. bis 25. September 2017

Eine Teilnahme an dieser jährlich stattfindenden Informationsveranstaltung in Sachen Familienforschung ist wärmstens zu empfehlen! Sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Familienforscher kommen hier auf ihre Kosten und können sich umfassend über die vielfältigen Angebote informieren, von Fachleuten wertvolle Tips und Ratschläge einholen und Kontakte knüpfen. Der Vorstand des AKdFF freut sich auf freiwillige Standbetreuer, die natürlich auch die Gelegenheit erhalten werden, den Fachvorträgen beiwohnen oder das Rahmenprogramm genießen zu können.

DGT Bregenz 01
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